Vienna Art Week 2025 im MAK

TURNING PAGES. Künstler*innenbücher der Gegenwart

Die VIENNA ART WEEK im MAK am Sonntag, 9. November, steht ganz im Zeichen der Ausstellung TURNING PAGES. Künstler*innenbücher der Gegenwart. Das Buch als künstlerisches Medium spielt eine zentrale Rolle in der Praxis von Louise Bourgeois, Tony Cokes, Isa Genzken, Birgit Jürgenssen, R.H. Quaytman, Ed Ruscha, Michael Snow, Sol LeWitt und in der aktuellen Arbeit vieler junger Künstler*innen der österreichischen und internationalen Szene. Das Buch wird als Instrument genutzt, um poetische Visionen zu entwerfen, und auch als Erweiterung der Konzeptkunst gesehen. Die Künstler*innenbücher der Ausstellung TURNING PAGES initiieren Dialoge über Geschlechterrollen und gesellschaftspolitische Fragen, die den Wandel unserer Zeit dokumentieren. Zugleich ist das Buch eine Form des kulturellen Gedächtnisses und der Erinnerung. Künstler*innen der Ausstellung experimentieren mit dem Medium Buch und überschreiten traditionelle Grenzen von Bild, Text, Material, Film und Musik – vor dem Hintergrund der digitalen Welt.
 
So, 9.11.2025

14.30 Uhr
Ausstellungsführung
TURNING PAGES. Künstler*innenbücher der Gegenwart

mit Simultanübersetzung in ÖGS

Teilnahme und Eintritt mit Anmeldung frei 
Treffpunkt: MAK Säulenhalle
Anmeldung hier

16 Uhr
Vortrag 
More Than Just Words – Experimentelle Dichtung und bildende Kunst

Vanessa Joan Müller, Kuratorin und Autorin
MAK Säulenhalle

Die Bildwerdung der Schrift prägt die Kunst seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Die performativen Künste haben später die klangliche Dimension der poetischen  Sprache aktiviert und den sprachlichen Überschuss in Szene gesetzt. Dieser Vortrag zeigt, wie sich die experimentelle Dichtung vom Buch in den Raum ausbreitet, die Sprache der effektiven Sinnstiftung entzieht und ihre Buchstaben und Wörter neuer Bedeutung zuführt.

Teilnahme und Eintritt frei 
Bitte um Anmeldung

____________

Die Ausstellung TURNING PAGES. Künstler*innenbücher der Gegenwart sowie das zugehörige Rahmenprogramm und die begleitende Publikation sind Teil des interdisziplinären Creative Europe Projekts AbeX, finanziert von der Europäischen Union. 

Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des*der Autors*in bzw. der Autor*innen und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die Vergabebehörde können dafür verantwortlich gemacht werden.
 







In Kooperation mit